Unterricht und Seminare zu den ‚Bewegugssequenzen Grad 2‘ sind detaillierter, komplexer und erfordern eine erhöhte Körperwahrnehmung. Sie sind im Übungsablauf nicht unbedingt schneller, komplizierter und anstrengender als die Bewegungssequenzen Grad 1. Erforderlich sind Konzentrationsfähigkeit und Geduld, um einer wachsenden Kleinschrittigkeit in der Ausführung der einzelnen Details zu folgen. Je mehr Details angesprochen werden, um so umfangreicher gestaltet sich der Übungsablauf. Dieses bestimmt besonders die Übungszyklen in den monatlich stattfindenden Seminaren. Es ist eine physische und psychische Kondition zu entwickeln.

Der Moment des Innehaltens vollzieht sich nicht nur in der körperlichen Bewegung, sondern im aufmerkenden Stillstand des inneren Dialogs, der darin besteht, kommentarlos zu werden. Emotionale Einstellungen von Selbstmitleid, Ehrgeiz und Neid können dann eher aufgegriffen und verabschiedet werden.
Damit sind blockierende Hemmungen aus dem Bewegungsablauf entfernt worden, so dass sich die jeweilige Struktur  im Körper entfalten kann. Dann erst fängt das Erleben von ‚Körperordnung‘ an.