Epigenetische Prägung        

Seminare zur Epigenetischen Prägung 1

So 19. Mai
So 21. Juli
So 22. September

Seminare zur Epigenetischen Prägung 2   

Mo 13. Mai
Mo 15. Juli
Mo 12. August
Mo 9. September

 

Der Forschungsbereich der ‚Epigenetik‘ gründet auf der Erkenntnis, dass der genetische Grundcode des Menschen durch familiäre Eigenarten und Belastungen überlagert wird. Diese epigenetische Prägung  bestimmt das Verhalten einzelner Familienmitglieder maßgeblich. Gemäß der Prägung bildet die DNA wie  ein „Koch“ nur eine Auswahl verschiedenster Proteinstrukturen – „Rezepturen“. So kommt es zu einer nur eingeschränkten Lebensperspektive. Auf diese Weise setzen sich Einstellungen, Verhaltensmuster und Gefühle – „Geschmack“ …  „Geruch“ – im menschlichen Leben durch.

Die epigenetische Prägung wird beim Familienstellen als ‚Verstrickung‘ bezeichnet. Wird z.b. jemand oder etwas ausgegrenzt und damit das ‚Recht auf Zugehörigkeit‘ aberkannt, wird dieses Schicksal oder diese Einstellung als ‚Code‘ von einem Nachkommen aufgenommen. Der Nachkomme lebt also die epigenetische Rezeptur eines ausgegrenzten Vorfahren. Und das in aller Konsequenz im Sinne des Verhaltens, des Fühlens und Denkens! Er ist ‚identifiziert‘ und ‚verstrickt‘  bzw. epigenetisch dementsprechend strukturiert – biblisch gesprochen „verflucht“.

Deshalb ‚ist‘ der Mensch seine Familie.  Er steht in Verbindung  zu allen Informationen der Familie – auch zu denen der verstorbenen Familienmitglieder. Alles ist in der epigenetischen Struktur verzeichnet. Abhängig vom jeweiligen Platz im Familiensystem reagiert ein Familienmitglied jedoch spezifisch auf den gemeinsamen Informationspool. Jeder trägt eine andere ‚Verstrickung‘, ist davon ganz eingenommen und lebt in einem speziellen Reaktionsmuster – gemäß der epigenetischen Prägung.

Verstrickung funktioniert nach dem biblischen alttestamentarischen Gesetz des  ‚Aug um Aug, Zahn um Zahn‘ – wie eine mathematische Gleichung. Diese steckt hinter jedem Schicksalsschlag, hinter jeder Leidspirale. Deswegen ist Familienstellen immer eine Zumutung: Unter dem dünnen Firnis des von einem guten Gewissen durchdrungenen Lebens verbirgt sich oft ein epigenetisches ‚Sodom und Gomorrha‘, welchem mit allen Bestrebungen eines von Menschen definierten Gutseins nicht beizukommen ist.

Ebenso archaisch anmutende Ordnungsgesetze müssen anerkannt und umgesetzt werden, will man dem Fluch entkommen. „Tuet Buße! Kehret um!“ ist die einmütige Botschaft der Propheten des Alten Testaments und des Christus im Neuen Testament.

Durch Buße und Anerkennung der göttlichen Ordnungsmatrix kann der Mensch seine epigenetische Struktur auflösen – wenn – 2. Bedingung! – er an die christliche Erlösungsbotschaft glaubt.