Seminare zum Familienordnen

Das nächste Familienstellen findet am 2. Juni 2019 statt.                                          Nur mit Anmeldung!
10.00h – 16.00h

Aufstellungsplatz frei
Plätze zum Mitwirken frei

Durch die systemische Methode des Familienstellens kann die epigenetische Prägung aufgesucht werden. Das zu lösende Leid ist dort verankert – der „Fluch der bösen Tat“. Im Prozess des Aufstellens wird nach dieser bösen Tat „gefahndet“. 

Stellvertreter-innen für Familienmitglieder eines fremden Familiensystems reagieren  körperlich auf die jeweilige epigenetische Struktur. Anhand der körperlichen Reaktionen wird ein untergründiger Konflikt, ein Geheimnis sichtbar: Die Familienmitglieder (verkörpert durch Stellvertreter) schauen sich nicht an, vereinzeln sich, schauen aus dem Fenster… Ist das Geheimnis gelüftet, die böse Tat einsichtig, werden die Ordnungsgesetze zur Lösung eingesetzt. Dementsprechende Lösungssätze führen wiederum zu  körperlichen Reaktionen – zum Durchatmen, Aufstehen, zur Erleichterung, zum Ansehen der anderen Familienmitglieder. Es wird sich als Familie empfunden und gefunden.

Familienordnen geschieht also nicht durch ein rationales Abwägen, was gut oder schlecht, von Vorteil oder Nachteil sein könnte oder was  emotional bevorzugt würde – gemäß heutiger Vorstellungen.

Durch das Familienstellen wird  ein diagnostischer Prozess möglich. Die gesuchte Verfehlung wird durch die Reaktionen der Stellvertreter  erkennbar.

Nicht die betrügerische  ‚Liebe um jeden Preis‘ oder eine trotzige Selbstrechtfertigung lösen das Dilemma der epigenetischen Struktur, sondern das Herausstellen der familiären Verfehlungen – die Missachtung der göttlichen Gesetze. Dann können Ordnungsgesetze wieder greifen – in Ehrfurcht vor dem Schöpfer, und die Familie kann wieder in die Ordnung kommen.