Es gibt zwei Möglichkeiten der Schicksalsbewältigung: erleiden oder entfalten.

Es ist eine Frage der Selbstwahrnehmung: Bleiben wir in Reaktionen gefangen, fühlen uns dementsprechend als Opfer, oder erfassen wir den immer wiederkehrenden Schicksalsstrudel als Folge eigener Einstellungen und Entscheidungen? Alle schlimmen Begegnungen, Unglückssträhnen, haben nur den einen Sinn, dass wir innehalten und bemerken, dass wir eine Wahl haben.

Auf Selbstwahrnehmung folgt EigenverantwortungEin ungeliebtes Leben führt zum körperlichen Rückzug aus diesem Leben, zur Selbstsabotage, um sich zu vernichten. Krankheit, schnelles Altern… Lebensverlust, verstärkt durch Groll, Widerstand, Abwehr, Angst.

Doch erst die Erkenntnis des durch den Schöpfer festgesetzten Menschenmaß führt zur eigentlichen Lösung aller Beklemmungen. Der eigene Körper wird zum entscheidenden Signal: Jede Abweichung vom gesetzten Maß führt zu Fehleinstellungen in Haltung und Stoffwechsel. Ein weiteres Hinweisschild bildet das Umfeld, welches womöglich schmerzhaft den Finger in die Wunde legt . „Darüberstehen“ und „positives Denken“ mögen eine Distanz aufbauen. Doch alles, was ignoriert wird, erhält um so stärker Einlass in nächsten Lebensphasen. Kein Deal, auch kein esoterischer, entlässt uns aus der Notwendigkeit, uns gemäß der göttlichen Ordnung auszurichten. Ehrfucht vor dem Leben schließt Ehrfucht vor dem eigenen KörperSein mit ein. Alle Ebenen des menschlichen Seins bedürfen der ordnenden Gebote des Schöpfers, so wie es in der Bibel dargelegt wird. Wahre Menschlichkeit entfaltet sich im Glauben an das Erlösungswerk Jesu Christi:

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“                                                                Joh.14:6